Von Fluss und See 2019 – Weingut Höcklistein meets Weingut Schmidheiny

Weingut Höcklistein meets Weingut Schmidheiny

«Von Fluss und See» – ein Weisswein, aus einer Notlage entstanden, jedoch mit Bestand für die Zukunft. Wir erinnern uns an den Frost im Frühjahr 2017, als unsere Winzer kaum weisse Trauben ernten konnten. So entschieden wir uns, die überschaubare Ernte mit jener unseres Schwester-Weinguts Schmidheiny im Rheintal zu verheiraten. Die vollständige Entstehungsgeschichte finden Sie hier.

Die Geschichte erhält durch die liebevolle Resonanz unserer Kunden eine Fortsetzung. Nach und nach tasteten sich unsere Kunden im Weinshop neugierig an den Exoten im Weinregal heran. Bei der Degustation liessen sie sich von der dahintersteckenden Geschichte inspirieren und waren beeindruckt vom Zusammenspiel der verschiedenen Geschmacksnuancen. Die frisch fruchtige Assemblage genoss immer mehr Aufmerksamkeit und Lob. So wurde uns klar – diesen Wein möchten wir nicht mehr missen und er soll auch zukünftig unser Sortiment bereichern. Der Jahrgang 2019 bescherte uns wieder herrlich reifes und saftiges Traubengut – einer Neuauflage des Weins stand nichts mehr im Wege. Im Weinkeller experimentierte ich nächtelang, assemblierte diverse Kombinationen und degustierte die Proben anschliessend mit dem Team. Nach unzähligen Anpassungen war es soweit! Wir erreichten die optimale Mischung aus dem Blanc de Noir (diesmal vom Pinot Noir) und den Begleitern Johanniter und Sauvignon Blanc, wobei die genaue Zusammensetzung unser Geheimnis bleibt…

Von Fluss und See – ein melodischer Name, der die Herkunft des Weins verrät. Die beiden Gewässer, Rhein und Zürichsee, sind bezeichnend für das jeweilige Mikroklima der beiden Regionen. Ob und wie das fliessende und das stille Gewässer im letzten Jahr verantwortlich für die jeweilige Ernte waren, bleibt ein Mysterium, über das sich nur spekulieren lässt. Ich für meinen Teil freue mich, Ihnen diesen Wein in einer Neuauflage anbieten zu können, der sie zu leichten Gerichten durch die sonnige Jahreszeit begleitet und sich ebenso hervorragend zum Aperitif eignet.

AST Unterschrift

Andreas Stössel
Oenologe

 

Von Fluss und See – Degustationsnotiz

Der Frost hat diesem Wein nichts abgetan. Duft nach weissen Blumen, Feuerstein und exotischen Früchten vermischt mit Zitrusnoten, besonders Zitrone und Grapefruit. Im Gaumen ein lebendiges Spiel zwischen Extrakt und Säure. Anhaltender Abgang.

Rot. Weiss. Sprudel. Welcher Wein für den Weihnachtstrubel?

Mit allen Sinnen geniessen! 2018 nähert sich seinem Ende und ein «neuer Zyklus» zieht langsam am Horizont auf. Ruhe, Entspannung, Geselligkeit und Familienleben stehen in den kommenden Festtagen im Vordergrund. Den dazugehörigen kulinarischen Genuss sollte man, önologisch gleichwertig sinn- und lustvoll untermalen. Doch wie?

An Weihnachten und Neujahr werden Feste gefeiert und ausgiebige Dinner genossen. Traditionelle und mehrgängige Menüs sind die Regel. Zur abwechslungsreichen Kost dürfen durchaus auch vielschichtige Weine kredenzt werden. Sprudel, trocken, kräftig und süss – so sieht ein zuverlässiger «Weinplan» für das Jahresende aus!

Insbesondere empfiehlt es sich, genug Schaumwein an Lager zu haben. Mit unserem «Ufergold» vom Weingut Höcklistein legen wir Ihnen eine vielseitige önologische Geheimwaffe in die Hand! Er eignet sich wunderbar für einen «tagüberspannenden Genussbogen». Quasi von Ankunft bis zum Abschied (für die Gäste) oder vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen (für Sie). «Schäumer» entspannen und bezaubern als Aperitif Gäste, Familienangehörige und uns selbst. Doch auch für zwischendurch, um den «aromengeschwängerten» Gaumen aufzufrischen und natürlich zum Anstossen (Silvester!) sind sie nicht wegzudenken. Doch eine Bitte wäre da: Trinken Sie den «Ufergold» aus normalen Weiss- oder Rotweingläsern. Grosse Getränke brauchen ebensolche Gefässe. In Flûtes sieht Schaumwein zwar schön aus, duftet aber nach einem Hauch von nichts…

Da bei Weihnachts- und Silvesteressen selbst die Vorspeise herzhaft und selten leicht ist, favorisieren wir Weissweine mit Gehalt und Volumen. Passend sind ausdrucksstarke und nicht zu überholzte Tropfen wie zum Beispiel unser Schmidheiny Cuvée Blanc (2014). Möchten Sie etwas mehr Tiefe und Mineralität, empfehlen wir Ihnen den Chardonnay Höcklistein (2016).

Für den Höhepunkt des Essens, den Hauptgang, gibt es zwei Stichworte: Fokussierung und Diversifikation. Was nach deutlichem Widerspruch klingt, ist in Wahrheit der Schlüssel zum Glück. Der Schwerpunkt sollte auf traditionellen Weinen bzw. Rebsorten (Cabernet, Merlot oder Pinot Noir bzw. Blauburgunder) liegen. Zur gleichzeitigen Vielfalt öffnet man mit Vorteil mehrere Buddeln. Damit zeigt man einerseits seine Grosszügigkeit und öffnet andererseits auch den «vinösen» Horizont aller Anwesenden. Empfehlen können wir Ihnen aus unserem Sortiment den gereiften Schmidheiny Cuvée Cabernet (2010), den äusserst eleganten Höcklistein Merlot «Paradies» (2014) und die beiden burgundischen Schmidheiny Pinot Noir (2013) und Höcklistein Pinot Noir «Paradies» (2013). Ein wichtiger Aspekt dieser vielseitigen Sinfonie ist die Möglichkeit, önologisch auf individuelle Essensvorlieben einzugehen (helles und dunkles Fleisch sowie Vegetarier). Jeder kann probieren, diskutieren und für sich die richtige Region, Rebsorte und Art des Weins wählen.

Zur Nachspeise kann endlich der mehrere Jahre wenn nicht Jahrzehnte gelagerte Süsswein geöffnet werden. Hier sind die Möglichkeiten beinahe unerschöpflich. Von feinherbem Riesling zu restsüssen Spätlesen aus verschiedenen weissen oder roten Traubensorten, schönen Sauternes und Tokaj bis hin zu Portwein ist alles denkbar. Die Erfahrung zeigt, dass zumeist eine kleine aber feine Flasche eines guten Dessertweins genügt. Ist man doch vom üppigen Mahl und der Aromenintensität leicht ermattet. Die meisten Gäste gönnen sich maximal ein Glas des Nektars. Damit hat es sich dann bereits. Zu diesem Zeitpunkt wäre alternativ unser «Ufergold» aus einem grossen Glas eine echte Alternative. Das Resultat: Die Augen leuchten wieder und die Frische des Schaumweins macht alle gesprächig und wach zugleich. Ein perfekter Abschluss des Abends!

«Wild, wild, wines. Platzhirsch und Pinot!»

Verfärben sich langsam die Blätter der Baumkronen und kriechen die ersten Nebelbänke die Flussläufe des Schweizer Mittellandes hinauf, naht der Herbst. Dies spüren nicht nur die Winzer, die auf die letzten goldenen Sonnentage für ihre Trauben hoffen. Viele Geniesser beginnen sich auf die kühlere Saison einzustellen und freuen sich auf gemütliche Abende mit Familie und Freunden. Diese geselligen Momente werden oft von kräftigen Speisen und gutem Wein begleitet.

Zu den kulinarischen Freuden – in der für viele schönsten Jahreszeit – gehören reichhaltige Wildgerichte. Schweizer Feinschmecker profitieren überdurchschnittlich von der Jagdtradition vieler Kantone und der einheimischen Wildpopulation. Die regionalen Weine passen exzellent zu den Köstlichkeiten von Reh, Wildschwein, Gämse oder beispielsweise Rebhuhn. Pinot Noir ist dabei oft der in Glas gepackte «Platzhirsch».

Zum Start in die Wildsaison sind zarte Rehschnitzel in bewährter «Siegercombo» mit Spätzli, Rotkraut und karamellisierten Marroni zu empfehlen. Das kurz und scharf angebratene Fleisch sollte innen rosa auf dem Teller landen und Ton in Ton mit dem dazu passenden Rotwein harmonieren. Eine tolle Wahl dazu ist der Pinot Noir unseres Weinguts Schmidheiny 2014.

Der Tropfen ist ein stiller und eleganter, doch auch tiefer und nachhaltig aromatischer Essensbegleiter. Gleich nach dem Öffnen weist er eine passend wilde und rauchige Note auf. Diese verfliegt nach der kurzzeitigen Belüftung im Dekanter. Danach folgen Aromen nach Sauerkirschen und Erdbeeren. Ein subtiles Bouquet nach Kardamom und Nelken unterstreicht wunderbar die Harmonie zum Wildgericht im Teller.

Am Gaumen zeigt sich der Schmidheiny Pinot Noir 2014 stramm, verfügt über viel Eleganz und weist trotzdem Rasse auf. Er ist gleichzeitig ruhig und dynamisch. Das dezente Element ist das Tannin, welches schön integriert wirkt und sehr soft daherkommt. Im Gegensatz dazu ist die Säure lebendig und verleiht ihm Spannung und Frische. Der Wein ist kühl und hat einen langen Abgang auf rote Johannisbeeren und edlem Tabak.

Haben Sie Lust auf diesen «wilden Wein» bekommen? Mehr dazu auf https://schmidheiny.ch/produkt/schmidheiny-pinot-noir-2014/

Die 50 besten Pinot Noirs!

„Ein Pinot noir ist der schönste Wein überhaupt“

Kürzlich kürte der Weinexperte, Martin Kilchmann, die 50 besten Pinot noir aus der Schweiz.

Unser Pinot Noir 2014 von dem Weingut Schmidheiny erreichte den Platz Nr. 9!

Hier geht’s zum ausführlichen Beitrag: Auszug aus der Sonntagszeitung vom 7. Oktober 2018


«Die Lese und der Traubenflüsterer»

Wenn Andreas Stössel in diesen Tagen durch die Rebzeilen streift, tut er dies mit dem gleichen liebevollen Blick, wie das ganze Jahr über. Fast fürsorglich schaut er sich die Trauben an, nimmt die eine oder andere in die Hand, wiegt sie vorsichtig darin, beisst hinein, spuckt die Kerne in seine Handflächen, schnalzt mit der Zunge und geht kurz in sich. Er schätzt in diesem Moment ab, ob «Bacchus Frucht» an der Rebe bleibt oder bald ins kleine Erntekörbchen muss.

Was nach einem Impuls oder blossem Gutdünken klingt, ist ein präziser Prozess, der beinahe so scharf wie ein Rebmesser ist. Seine Entscheidung, ob eine Traube, Lage, Rebsorte oder gar der gesamte Weinberg reif ist, basiert auf viel Erfahrung, Wissen und Beobachtungsgabe.

Den richtigen Zeitpunkt der Lese zu bestimmen, ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die der Önologe der beiden Weingüter Höcklistein und Schmidheiny trifft. Heute, morgen oder übermorgen? Vielleicht hätte es schon gestern sein sollen? Vermutlich schläft Andreas Stössel in den Wochen und Tagen vor der definitiven Entscheidung nicht ganz so ruhig wie sonst. Wälzt sich im Bett und wiegt Chancen und Risiken ab.

Denn neben dem generellen Zustand der Trauben [z. B. Zucker- und Säuregehalt oder Geschmack], gibt es andere Faktoren, die im Entscheidungsprozess beinahe ebenbürtig sind. Wie wird das Wetter in der Erntephase? Deshalb lieber früher lesen, um von allfälligen Wetterkapriolen verschont zu bleiben? Den zierlichen und zickigen Räuschling jetzt ernten? Den eher robusteren Zweigelt ein paar Tagen «im Regen» stehen lassen?

Genauso wichtig ist die Art und Tageszeit der Lese. Besser wo möglich mit grossen Erntemaschinen und starken Lichtquellen mitten in der Nacht mit der Ernte beginnen? Die Kühle der Nacht nutzen? Das Risiko von Erdverdichtung durch ein Leseungetüm in Kauf nehmen? Oder doch lieber in der Morgendämmerung mit rund 40 Helfern durch die Rebberge streifen und die Trauben abnehmen? Es sind Dutzende, wenn nicht Hunderte solcher kleinen und grossen Entscheidungen, die der Önologe fällt und in einem bedeutungsschweren Moment sein Verdikt gibt: Lese, los!

Auf Höcklistein und Schmidheiny begann die Ernte 2018 am 11. September und wird voraussichtlich in der zweiten Woche Oktober zu Ende gehen. Zuerst las man traditionell die weissen Traubensorten: Johanniter, Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc, Räuschling und Chardonnay. Zwischen Sauvignon Blanc und Räuschling wurde parallel der Pinot Noir abgenommen. Ganz am Schluss werden noch Zweigelt und Merlot folgen.

Was dann im nächsten Schritt abgeht, ist wahrlich ein Wunder der Natur. Eine Eruption des Lebens. Eine Sensation: Die Gärung! Folgen Sie uns und erfahren Sie hier bald mehr dazu…

Allseits beliebt – der Räuschling vom Höcklistein

Beitrag RäuschlingUnser Räuschling kommt immer gut an. Auch bei den Experten. Die schlechte Nachricht in diesem Zusammenhang ist, dass der Räuschling Höcklistein 2016 in unserem Wein Shop mittlerweile ausverkauft ist und der Jahrgang 2017 aufgrund des späten Frosts leider ausfällt. Die gute Nachricht – wir haben das nicht einfach so auf uns sitzengelassen. Wenn Sie unseren begehrten Räuschling vermissen, dann ist unsere weisse Assemblage „Von Fluss und See“ vielleicht genau das Richtige für Sie. Und falls Sie dennoch nicht auf einen Räuschling vom Höcklistein verzichten möchten, kommt im Sommer unser Lagenwein Räuschling Äfenrain auf den Markt. Räuschling-Liebhaber kommen also auch in diesem Jahr nicht zu kurz bei uns.

 

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Probieren unseren neuen Weisswein „Von Fluss und See“

Von Fluss und See – oder wie der Frost im Frühjahr 2017 zur frohen Botschaft wurde

Man nehme einen späten Frost im April, zwei Weingüter und ein Versprechen, stets erstklassigen Wein zu produzieren. Und siehe da, ein neuer Wein ist geboren – Von Fluss und See. Aber fangen wir ganz von vorne an.

Als ich am Morgen des 21. Aprils 2017 meinen Rundgang durch den Rebberg machte, sahen die Dinge nicht sonderlich gut aus. Der Spätfrost in der Nacht vom 20. auf den 21. April hatte unseren Reben einiges abverlangt. Besonders unsere weissen Sorten Räuschling, Sauvignon Blanc und Chardonnay wurden hart von der Frostnacht getroffen. Bereits da war mir klar, dass unser beliebter Räuschling Höcklistein und auch unser Räuschling Tradition nächstes Jahr nicht auf den Markt kommen werden.

Trotz dieser erschütternden Tatsache waren wir erfreut, festzustellen, dass das Traubengut auf dem Rebberg des Weinguts Schmidheiny den kalten Nächten getrotzt hatte. Der Ernteausfall würde minimal sein und tatsächlich konnten im Herbst 2017 Johanniter, Müller-Thurgau und Elbling in hervorragender Qualität geerntet werden. Der Gedanke war naheliegend: Warum nicht einfach einen Wein keltern, der das Traubengut beider Weingüter vereint?

Manch einer mag es Winzerglück nennen, dass die Ernte im Rheintal uns eine so hervorragende Auswahl an hochstehendem Traubengut beschert hatte. Und auch am Zürichsee blieb uns ein kleiner Rest Räuschling erhalten. Zudem konnten wir genug Räuschling von unserer Lage Äfenrain ernten, sodass 2018 erstmals unser Lagenwein Räuschling Äfenrain auf den Markt kommen würde. Die Mariage der Trauben beider Weingüter ermöglichte es uns schliesslich, einen einmaligen Wein zu gewinnen, bestehend aus Räuschling und Merlot Bianco vom Höcklistein und Johanniter, Müller-Thurgau und Elbling vom Weingut Schmidheiny. Gewissermassen ein Frostjahrgang, der in seinem Aroma – ähnlich wie unser Räuschling – frisch, blumig und fruchtig daherkommt.

Von Fluss und See – ein melodischer Name, der die Herkunft des Weins verrät. Die beiden Gewässer, Rhein und Zürichsee, sind bezeichnend für das jeweilige Mikroklima der beiden Regionen. Ob und wie das fliessende und das stille Gewässer im letzten Jahr verantwortlich für die jeweilige Ernte waren, bleibt ein Geheimnis, über das sich nur spekulieren lässt. Ich für meinen Teil freue mich, unseren Kunden, die sich nach unserem Räuschling sehnen, stattdessen diesen einmaligen Wein anbieten zu können, der sie zu leichten Gerichten durch die sonnige Jahreszeit begleitet.

AST Unterschrift

Andreas Stössel
Oenologe

 

Von Fluss und See – Degustationsnotiz

Der Frost hat diesem Wein nichts abgetan. Duft nach weissen Blumen, Feuerstein und exotischen Früchten vermischt mit Zitrusnoten, besonders Zitrone und Grapefruit. Im Gaumen ein lebendiges Spiel zwischen Extrakt und Säure. Anhaltender Abgang.

Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug?

Haben sie sich schon mal gefragt, was das für seltsame Bussarde sind, die regelmässig ihre Kreise über dem Weinberg Höcklistein ziehen? Nun zumindest eines hat der Bussard mit dem wunderlichen Flugobjekt gemeinsam: beide sind Schädlingsbekämpfer.

Sie haben es vielleicht schon geahnt. Es sind nämlich weder Bussarde noch unbekannte Flugobjekte, die bisweilen über unseren Weinberg fliegen. Ganz im Gegenteil. Tatsächlich handelt es sich um Drohnen. Die kleinen, helikopteratigen Flugapparate erfüllen draussen im Weinberg einen wichtigen Zweck und sind uns daher auch bestens bekannt.

Sie wundern sich nun vielleicht, was Drohnen denn mit der Arbeit im Weinberg zu tun haben. Tatsächlich, eine ganze Menge. Der technologische Fortschritt macht auch vor dem Winzerhandwerk nicht halt. So erstaunt es nicht, dass Drohnen in Zukunft auch im Weinberg eingesetzt werden sollen, um das Ausbreiten von Schädlingen gezielt und möglichst umweltschonend zu stoppen.

Doch wie genau funktionieren denn diese Drohnen? Gut, dass Sie Fragen. Aber zuallererst muss gesagt sein, dass sich die Wissenschaft im Bereich des Einsatzes von Drohnen in der Landwirtschaft noch in der Grundlagenforschung befindet. Das heisst, momentan werden vor allem fleissig Daten gesammelt, um die fliegenden Winzerhelfer weiterzuentwickeln. In Zukunft könnte das Ganze aber in etwa so aussehen: Über eine Hyperspektralkamera sind die Drohnen in der Lage, den biochemischen Stoffwechsel der Rebstöcke zu erfassen. In der Vegetationszeit von April bis September ist der Stoffwechsel der Pflanzen am aktivsten. Dann sind auch die Drohnen unterwegs. Über die Kameras soll der Zustand der Pflanzen geprüft werden. Wird eine Störung festgestellt, beispielsweise wenn eine Pflanze von einem Pilz befallen ist, kann die Drohne bei der betroffenen Pflanze sofort und gezielt mit Spritzmittel reagieren. So bekommt jede Pflanze genau das, was sie braucht, um mit einem Störenfried fertig zu werden und gesunde Pflanzen werden nicht unnötig belastet.

Bei uns werden die mit Hyperspektralkameras ausgestatteten Drohnen bereits seit einiger Zeit zur Datensammlung eingesetzt. Noch befindet sich das Projekt auf dem Weinberg Höcklistein in den Kinderschuhen. Doch erhoffen wir uns mit dem innovativen Projekt beachtliche Fortschritte im Hinblick auf die Gesundheit und das Wachstum der Reben erzielen zu können. Immer mit Fokus auf eine schonungsvolle und harmonische Beziehung zur Natur. Denn sie ist wortwörtlich unser wertvollster Nährboden für erstklassigen Wein.

Unsere Weine in der Gastronomie

Gastronomie Diese Restaurants führen unsere Weine in ihrer Weinkarte

Restaurant Hohliebestübli Adelboden
Landgasthof Halbinsel Au Au
Hotel Krafft Basel
Hotel Seerausch Beckenried
Restaurant Trigonella Ennenda
Mauri’s La Casa Feusisberg
Erlebniskäserei Pfister Goldingen
Restaurant Bären Grüningen
Strozzi’s Herrliberg
Frohberg Jona
Restaurant Pöstli Lachen SZ
Restaurant Sihlmättli Menzingen
Restaurant Falken Neuheim
Hotel Seedamm Pfäffikon SZ
Restaurant Pur Pfäffikon SZ
Ristorante Dieci Rapperswil SG
Gasthaus zum Gupf Rehetobel
Restaurant Landhaus Rheineck
Hotel Belvoir Rüschlikon
Hotel Sedartis Thalwil
Seminarhotel Bocken Urdorf
Stiftung Kronbühl Wittenbach
Restaurant Triangel Zumikon
Gasthuus Oberdorf Lachen
Restaurant Auenstube Zürich
Hotel Atlantis Zürich
Hotel Restaurant Helvetia Zürich
Restaurant AURA Zürich
Restaurant Daizy Zürich
Restaurant Gustav Zürich
Restaurant Hopfenau Zürich
Restaurant Höschgasse Zürich
Restaurant LaSalle Zürich
Restaurant Rigiblick Zürich
Restaurant Rosaly’s Zürich
Restaurant Rosso Zürich
Restaurant TAO’S Zürich
Sportbar Zürich
Wirtschaft Ziegelhütte Zürich