Rot. Weiss. Sprudel. Welcher Wein für den Weihnachtstrubel?

Mit allen Sinnen geniessen! 2018 nähert sich seinem Ende und ein «neuer Zyklus» zieht langsam am Horizont auf. Ruhe, Entspannung, Geselligkeit und Familienleben stehen in den kommenden Festtagen im Vordergrund. Den dazugehörigen kulinarischen Genuss sollte man, önologisch gleichwertig sinn- und lustvoll untermalen. Doch wie?

An Weihnachten und Neujahr werden Feste gefeiert und ausgiebige Dinner genossen. Traditionelle und mehrgängige Menüs sind die Regel. Zur abwechslungsreichen Kost dürfen durchaus auch vielschichtige Weine kredenzt werden. Sprudel, trocken, kräftig und süss – so sieht ein zuverlässiger «Weinplan» für das Jahresende aus!

Insbesondere empfiehlt es sich, genug Schaumwein an Lager zu haben. Mit unserem «Ufergold» vom Weingut Höcklistein legen wir Ihnen eine vielseitige önologische Geheimwaffe in die Hand! Er eignet sich wunderbar für einen «tagüberspannenden Genussbogen». Quasi von Ankunft bis zum Abschied (für die Gäste) oder vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen (für Sie). «Schäumer» entspannen und bezaubern als Aperitif Gäste, Familienangehörige und uns selbst. Doch auch für zwischendurch, um den «aromengeschwängerten» Gaumen aufzufrischen und natürlich zum Anstossen (Silvester!) sind sie nicht wegzudenken. Doch eine Bitte wäre da: Trinken Sie den «Ufergold» aus normalen Weiss- oder Rotweingläsern. Grosse Getränke brauchen ebensolche Gefässe. In Flûtes sieht Schaumwein zwar schön aus, duftet aber nach einem Hauch von nichts…

Da bei Weihnachts- und Silvesteressen selbst die Vorspeise herzhaft und selten leicht ist, favorisieren wir Weissweine mit Gehalt und Volumen. Passend sind ausdrucksstarke und nicht zu überholzte Tropfen wie zum Beispiel unser Schmidheiny Cuvée Blanc (2014). Möchten Sie etwas mehr Tiefe und Mineralität, empfehlen wir Ihnen den Chardonnay Höcklistein (2016).

Für den Höhepunkt des Essens, den Hauptgang, gibt es zwei Stichworte: Fokussierung und Diversifikation. Was nach deutlichem Widerspruch klingt, ist in Wahrheit der Schlüssel zum Glück. Der Schwerpunkt sollte auf traditionellen Weinen bzw. Rebsorten (Cabernet, Merlot oder Pinot Noir bzw. Blauburgunder) liegen. Zur gleichzeitigen Vielfalt öffnet man mit Vorteil mehrere Buddeln. Damit zeigt man einerseits seine Grosszügigkeit und öffnet andererseits auch den «vinösen» Horizont aller Anwesenden. Empfehlen können wir Ihnen aus unserem Sortiment den gereiften Schmidheiny Cuvée Cabernet (2010), den äusserst eleganten Höcklistein Merlot «Paradies» (2014) und die beiden burgundischen Schmidheiny Pinot Noir (2013) und Höcklistein Pinot Noir «Paradies» (2013). Ein wichtiger Aspekt dieser vielseitigen Sinfonie ist die Möglichkeit, önologisch auf individuelle Essensvorlieben einzugehen (helles und dunkles Fleisch sowie Vegetarier). Jeder kann probieren, diskutieren und für sich die richtige Region, Rebsorte und Art des Weins wählen.

Zur Nachspeise kann endlich der mehrere Jahre wenn nicht Jahrzehnte gelagerte Süsswein geöffnet werden. Hier sind die Möglichkeiten beinahe unerschöpflich. Von feinherbem Riesling zu restsüssen Spätlesen aus verschiedenen weissen oder roten Traubensorten, schönen Sauternes und Tokaj bis hin zu Portwein ist alles denkbar. Die Erfahrung zeigt, dass zumeist eine kleine aber feine Flasche eines guten Dessertweins genügt. Ist man doch vom üppigen Mahl und der Aromenintensität leicht ermattet. Die meisten Gäste gönnen sich maximal ein Glas des Nektars. Damit hat es sich dann bereits. Zu diesem Zeitpunkt wäre alternativ unser «Ufergold» aus einem grossen Glas eine echte Alternative. Das Resultat: Die Augen leuchten wieder und die Frische des Schaumweins macht alle gesprächig und wach zugleich. Ein perfekter Abschluss des Abends!